Hinweise zur HELIOS Servervirtualisierung
Einleitung
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Host-OS |
Gast-OS |
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IBM PowerVM (IVM) |
IBM AIX 5.3, AIX 6 |
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Microsoft Hyper-V Server |
Windows Server 2003 / 2008, Linux, Solaris |
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VMware ESX Server |
Windows Server 2003 / 2008, Linux, Solaris |
| Citrix XenServer | Windows Server 2003 / 2008, Linux, Solaris |
Geteste Host- und Gastbetriebssysteme
IBM PowerVM ist eine Virtualisierungsplattform auf Basis eines proprietären AIX-Betriebssystems. Die Administration ist aufgrund einer webbasierten Oberfläche sehr einfach.
Citrix XenServer ist eine Virtualisierungsplattform auf Basis eines Xen-tauglichen Linux-Systems. Die Administration wird über eine Windows-Clientanwendung vorgenommen.
- IBM PowerVM IVM (Integrated Virtualization Manager) 1.3
- Microsoft Windows Server 2008 Standard (x64-Komplettinstallation); Hyper-V aktiviert
- VMware ESXi 3.5, 4, 5 Installable
- Citrix XenServer 6
Frei verfügbare Virtualisierungssoftware:
- Microsoft Hyper-V Server 2008
- VMware ESXi 3.5, 4, 5 Installable
- Citrix XenServer (Limited/Free Edition)
http://www.citrix.com/xenserver
Einen Vergleich zwischen den verschiedenen Versionen von XenServer finden Sie hier:
http://www.citrix.com/English/ps2/products/subfeature.asp?contentID=2300456
- PowerVM auf IBM POWER5 Server
- Hyper-V Server, ESX Server und Citrix XenServer auf Intel- und AMD-Servern
PowerVM
- POWER5 oder POWER6
Hyper-V
- 64-bit-System mit Intel VT- oder AMD-Virtualisierung, Intel XD oder AMD NX-bit aktiviert (muss evtl. vorher im BIOS aktiviert werden)
- Kann in einer bereits vorhandenen Plattenpartition installiert werden
ESX
- Das Basis-ESX kann auch auf 32-bit-Systemen ohne direkte Virtualisierung-Unterstützung installiert werden. Erweiterte Funktionen und Add-on-Produkte für die Produktlinie VMware Infrastructure bedürfen ggf. spezieller Voraussetzungen
- Die Installation benötigt und überschreibt die komplette Speicherplatte
XenServer
- XenServer kann auf einem 64-bit AMD- oder Intel-System installiert werden. Intel VT bzw. AMD Virtualization wird für die Unterstützung von Windows-Guests vorausgesetzt.
- Die Installation benötigt und überschreibt die komplette Speicherplatte
- Bei Windows Server 2008 (x64; Komplettinstallation) mit Hyper-V handelt es sich um eine gewöhnliche Serverinstallation mit aktiviertem Hyper-V
- Hyper-V Server 2008 ist eine Kerninstallation auf einem x64-Prozessor, bei der ausschließlich Hyper-V verfügbar ist
Die „Kerninstallation“ hat keine Benutzeroberfläche und wird über die Kommandozeile bedient. Das Kommandozeilenprogramm führt Sie durch die Konfiguration, d. h. Definition des Computernamens, Konfiguration des Netzwerks usw.
Die Installation und Aktivierung von Hyper-V wird von Microsoft dokumentiert. Details finden Sie hier: http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc753802.aspx
- Denken Sie daran, nach der Installation alle verfügbaren Updates von Microsoft zu aktivieren. Aktivieren Sie dabei auch optionale Updates, da Updates mit Bezug auf Hyper-V auch optional sein könnten
- Die Installation und Konfiguration von ESX sowie XenServer ist unkompliziert
Hinweise zur Administration der Virtualisierungssoftware
Hyper-V
- Auf Windows Server 2008 erfolgt die Administration der VM über ein Windows-Tool mit grafischer Oberfläche
- Auf einem Hyper-V Server 2008 – einer Kerninstallation ohne grafische Oberfläche – lässt sich Hyper-V nicht direkt auf dem Server konfigurieren. Ein separater Windows Server 2008 oder eine Windows Vista Workstation werden zur entfernten Administration über das GUI-Tool benötigt
VMware
- Nachdem ESX installiert und gestartet worden ist, muss mit einem Webbrowser von der Server IP-Adresse ein Administrationsprogramm heruntergeladen und auf einem Windows XP-Client (oder neuer) installiert werden.
Dieses Programm können Sie auch für Grundeinstellungen der VM-Verwaltung nutzen.
Weitere Funktionen, wie die Migration der VM zwischen mehreren ESX-Servern erfordern das Administrationstool „VMware Infrastructure Client“, das Bestandteil der „VMware Infrastructure“-Produkte ist.
XenServer
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Nachdem XenServer installiert und gestartet worden ist, muss mit einem
Webbrowser von der Server IP-Adresse ein Administrationsprogramm
heruntergeladen und auf einem Windows XP-Client (oder neuer) installiert
werde.
Dieses Programm können Sie auch für Grundeinstellungen der VM-Verwaltung nutzen.
Unterstützung für das Gast-OS
IBM
- AIX 5.3
- AIX 6.1
Hyper-V
- Windows Server 2003 / 2008, XP
- Solaris
- SUSE / Red Hat Linux
VMware
- SUSE / Red Hat Linux
- Windows Server 2003 / 2008, XP
- Solaris
XenServer
- Windows Server 2003 / 2008, XP
- Solaris
- SUSE / Red Hat Linux
Linux Xen anstelle vonCitrix XenServer verwenden
- Citrix XenServer is a boxed solution auf einem Xen-tauglichen Linux-System basiert und die erweiterte Funktionen sowie eine einfache Management Software mitbringt.
Statt mit XenServer können Sie auch ein reguläres Linux-System mit Xen-tauglichem Kernel verwenden um die Servervirtualsierung mit Xen zu nutzen. Supportoptionen sowie Werkzeuge zum Verwalten stehen je nach verwendeten Linux-System zur Verfügung.
Zusätzlich zu umfangreicheren Tests mit XenServer haben wir noch Basistests mit openSUSE 11.4 und dem von SUSE in diesem Release zur Verfügung gestellten Xen Kernel samt Werkzeuge zum Verwalten durchgeführt.
- Damit sie aktiviert werden können, müssen VMs in einem NTFS-Dateisystem gespeichert werden
- Der Export einer VM erzeugt einen Verzeichnisbaum mit allen benötigten Dateien
- Der Import einer VM benötigt exakt dieselbe Verzeichnisstruktur, die auch exportiert worden ist. Beim Import wird der Verzeichnisbaum der Speicherort der neuen VM. Nach dem Import kann der Verzeichnisbaum nicht kopiert und erneut importiert werden. Wird ein Backup benötigt, müssen Sie zuerst eine Kopie erstellen und dann erst die VM importieren
- Der Export einer VM ist nur möglich, wenn sich das Zielverzeichnis in einem NTFS-Dateisystem befindet. FAT- oder CIFS-Dateisysteme sind nicht dafür zulässig
- Der Import einer VM ist nur dann möglich, wenn sich das Quellverzeichnis in einem NTFS-Dateisystem befindet. FAT- oder CIFS-Dateisysteme sind dafür nicht zulässig
- Die HELIOS Mach-ID basiert sowohl auf VM-spezifischen Informationen als auch auf der Netzwerk-Hardwareadresse (MAC-Adresse) der VM
- Wird eine VM exportiert und anschließend wieder importiert (migriert), bleibt die Mach-ID unverändert, vorausgesetzt die importierte Maschine hat immer noch dieselbe MAC-Adresse und die VM-spezifischen Informationen sind gleich geblieben
- Wird dasselbe Betriebssystem ein zweites Mal auf einer neuen VM installiert, erhält die neue VM eine andere HELIOS Mach-ID
- Je nach Einstellung der VM erhält diese beim Start eine neue, eindeutige MAC-Adresse zugewiesen, falls bereits eine VM mit dieser MAC-Adresse aktiviert wurde
Hinweise zur Leistung
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CPU-Leistung: |
„imageconv“ |
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Netzwerkleistung: |
LanTest |
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Leistung des Plattenspeichers: |
„dd“ unter UNIX und HELIOS „dd“ unter Windows mit 10 GB Daten: dd if=/dev/zero of=/outfile bs=128k count=81920 dd if=/outfile of=/dev/null bs=128k count=8192 |
Q & A
- Läuft Mac OS X für Intel auf einer der unterstützten VMs?
Nein. Dies wird weder von Apple noch von HELIOS unterstützt.
- Wird VMware Server / Workstation / Fusion unterstützt?
Der HELIOS USB-Dongle für die Mach-ID funktioniert.
Die oben genannten Lösungen mögen sich für Tests eignen, werden aber von HELIOS nicht für Produktionszwecke unterstützt.
- Werden Parallels Mac Server oder Workstation unterstützt?
Der HELIOS USB-Dongle für die Mach-ID funktioniert
Die oben genannten Lösungen mögen sich für Tests eignen, werden aber von HELIOS nicht für Produktionszwecke unterstützt. - Wird Microsoft Virtual Server 2003 unterstützt?
Dies wurde von HELIOS weder getestet noch wird es unterstützt.
- Werden Oracle VirtualBox oder ein Xen-basierter Hypervisor unterstützt?
Dies wurde von HELIOS weder getestet noch wird es unterstützt.
- Werden Solaris Zones unterstützt?
Hierbei handelt es sich nicht um Hardware-Virtualisierung.
In der Root-Zone installierte HELIOS Produkte laufen einwandfrei.
Die Verwendung von HELIOS Produkten in anderen Zonen wird nicht unterstützt.
- Kann ich EtherShare dreifach auf demselben Virtualisierungsserver laufen lassen?
Ja. Allerdings benötigt jedes Gast-OS seine eigene Lizenz bzw. Seriennummer für EtherShare.
- Wer hilft mir bei Support-Problemen?
- Bei Problemen mit dem Betriebssystem, das in der VM läuft, wenden Sie sich an den Hersteller der VM
- Bei Problemen mit dem Gast-OS, auf dem die VM läuft, wenden Sie sich an den Hersteller des Gast-OS
- Bei Problemen mit der HELIOS Software, wenden Sie sich an Ihren HELIOS Partner.
- Wird Linux PPC auf IBM PowerVM unterstützt?
HELIOS unterstützt auf der PowerVM-Architektur nur AIX 5.3 oder neuer.
- Kann ich einen Virtualisierungsserver mit 400 Benutzern einsetzen?
Bei hoher Belastung empfiehlt sich der Einsatz nativer Hardware und die Unterstützung für das Betriebssystem erfolgt direkt vom Hardware-Hersteller. Wir raten Ihnen den virtuellen Server zu testen bevor Sie ihn einsetzen.
- Kann ich trotz Virtualisierung eine hohe Verfügbarkeit erzielen?
HELIOS Softwarelösungen sind für den Einsatz in Umgebungen, in denen es auf eine hohe Verfügbarkeit ankommt, ausgelegt. Fragen Sie Ihren VM-Hersteller nach Rat und zusätzlichen Informationen.
- Was kostet mich der Support für die HELIOS Virtualisierung?
Kunden mit einer Software Upgrade Service Vereinbarung entstehen keine zusätzlichen Kosten. Sie erhalten die HELIOS CD024. Neukunden erhalten diese automatisch mit der erworbenen Software. Kunden, die ältere Produktversionen haben oder keine Software Upgrade Service Vereinbarung, erhalten Preisinformationen von ihrem HELIOS Partner.
Eventuell müssen Sie prüfen, ob das Problem vom Gast-OS herrührt oder vom Betriebssystem, auf dem die VM installiert ist. Dafür prüfen Sie bitte, ob derselbe Fehler auch dann auftritt, wenn das Gast-OS auf nativer Hardware installiert ist. Ist das der Fall, ist der Fehler wahrscheinlich beim Gast-OS zu suchen, andernfalls bei der Virtualisierungssoftware.







