HD Color

Farbgenauigkeit und -qualität durch HELIOS Farbmanagementserver
  • Durchgängig16-bit Farben
  • ICC-4-Farbmanagement
  • Tiefenkompensierung (BPC)
  • Lab, CMYK, RGB und Graustufen
  • DeviceLink-Farbe

Der Begriff „HD Color“ bezieht sich auf das Konzept, die Farbenqualität unter Verwendung der HELIOS Tools  zu verbessern.

Für das Farbmanagement- und die Bildumwandlung bieten HELIOS Server eine Schlüssellösung für Farbanpassung, medienneutrale Mehrfachverwendung von Bildern, Proofing sowie PDF-Produktion und Druck. Dabei gewährleisten die HELIOS Kerntechnologien, dass die Bildintegrität während des gesamtes Workflows erhalten bleibt und dass akkurate Farben die Regel sind. Diese Technologien machen „HD Color“ aus und umfassen zwei Gebiete:

  • HELIOS ICC-Farbmanagement und
  • HELIOS unterstützt Bilder mit 16-bit Farben pro Kanal

Das HELIOS ICC-Farbmanagementsystem kommt immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht, Bilder oder PDF-Dokumente von einem Farbraum in einen anderen umzuwandeln. Die Verwendung von ICC-Profilen zur Beschreibung der Eigenschaften von Eingangs- und Ausgabefarbraum erlaubt genaue Farbraumumwandlungen. Wird ein zusätzliches Proofprofile verwendet, kann die spätere Druckausgabe auf einem bestimmten Gerät auf einem anderen farbangepasst und akkurat simuliert werden. HELIOS unterstützt das ICC-Farbmanagement seit über zehn Jahren, wobei die Möglichkeiten mit jeder Softwareversion verfeinert werden.

Zu den wichtigsten Features gehören:
  • Neueste ICCv4-Spezifikation und v4-Profile
  • „HELIOS ICC Tagger“ ordnet ICC-Profile Bilddateien zu
  • Tiefenkompensierung (BPC) – bewahrt die Tiefendetails in Bildern
  • Farbräume: Lab, CMYK, RGB und Graustufen
  • ICC Rendering Intents können angegeben werden
  • DeviceLink-Profile
  • Erkennt und bewahrt Primärfarben während der Farbwandlung
  • Bilder mit 16-bit pro Farbkanal
  • HELIOS Admin – einfache Serverkonfiguration unter Mac und Windows

ICC-EinstellungenHELIOS ICC Tagger erlaubt interaktives oder automatisches Einbetten von ICC-Profilen oder deren Referenzen in Bilddateien. Dabei werden die Voreinstellungen für jedes Bilddateiformat berücksichtigt. DeviceLink-Profile eignen sich ideal für Farbraumwandlungen von CMYK-nach-CMYK. Dabei wird der schwarze Farbkanal beibehalten und der Farbverbrauch optimiert. Zusätzlich erkennt und bewahrt das HELIOS Farbmanagement schwarze-, graue-, weiße- und reine CMY-farben, sowohl raster- als auch vektorbasiert, für höherwertige Drucke und Proofs. Das HELIOS Farbmanagement wird auch bei der farbangepassten Proofgenerierung von Bildern oder PDF-Dateien, die über WebShare betrachtet werden, eingesetzt. Das Proofen von Schmuckfarben kann entweder über die eingebetteten Farbwerte geschehen oder die Schmuckfarbe wird mit 16-bit Lab-Werten im HELIOS Schmuckfarben-Editor definiert.

ICC-Einstellungen in HELIOS Admin

ICC-Farbmanagement ist ein wichtiger Faktor in allen Bereichen der grafischen Produktion. Ob Bilder zu Beginn des Workflows von RGB nach CMYK gewandelt werden oder am Ende, oder ob Jobs für eine Mehrfachverwendeung von einem CMYK-Farbraum in den anderen gewandelt werden, HELIOS Lösungen liefern stets das bestmögliche Ergebnis. HELIOS Lösungen verwenden zum Proofen, lokal oder entfernt, am Drucker oder Monitor, das HELIOS Farbmanagementsystem um hochpräzise und farbangepasste Proofs zu erzeugen.

HELIOS unterstützt Bilder mit 16-bit pro Farbkanal und erlaubt dem Anwender so, den Vorteil von Bildern mit einer Farbtiefe von 16-bit pro Kanal zu nutzen. Digitalkameras können Farben bis 16-bit pro Kanal aufnehmen und speichern, was einen größeren Dynamikbereich für Tiefen- und Lichterdetails erlaubt. Allerdings unterstützen bis auf Adobe Photoshop die meisten Anwendungen für die Druckvorstufe lediglich Bilder mit 8-bit pro Farbkanal. Wenn Sie beispielsweise ein 16-bit Bild in QuarkXPress oder InDesign platzieren, wird dieses auf 8-bit reduziert. In der Regel ist das auch nicht schlimm. Aber was passiert, wenn solche Bilder erneut skaliert, in ein anderes Format gewandelt oder farbangepasst werden – 8 Bit lassen nur 256 Abstufungen in der Farbe pro Kanal zu. Diese fehlende Genauigkeit kann zu Kompromissen in der Bild- und Farbqualität führen. 16-bit pro Kanal erlaubt dagegen über 65000 Abstufungen. Dadurch entstehen beim Umwandeln keine Artefakte mehr, was die praktische Verwendung großer Farbräume ermöglicht.

HELIOS 16-bit pro Kanal
  • erhalten die Bildqualität bei Umwandlung, Skalierung sowie Farbanpassung
  • erlauben die Verwendung großer Farbräume (keine Artefakte)
  • bieten durchgängige 16-bit-Unterstützung während der gesamten Druckvorstufe
  • erlauben die Erzeugung von PDF-Dokumenten mit 16-bit-Bildern zu Archivierungszwecken
  • können TIFF-, JPEG2000-, Photoshop PSD-, PDF- und PNG-Bilder lesen und schreiben

HELIOS macht das Arbeiten mit Bildern mit 16-bit pro Kanal zu einer unkomplizierten Sache. Bei der Verwendung von PDF-nativem OPI werden niedrigaufgelöste Proxybilder eines jeden hochaufgelösten Originalbildes auf dem Server gespeichert. Platzieren Sie diese Proxybilder in der Layoutanwendung und exportieren Sie das Dokument in eine PDF-Datei. Ein so genannter „Hot Folder“ für PDF-natives OPI ersetzt dann im Laufe des Prozesses die Proxybilder durch die hochaufgelösten Originale. Auf diese Weise lassen sich besonders gut PDF-Master für Produktion und Archivierung erzeugen. Diese Master können dann für verschiedene Zwecke verwendet werden; mit PDF-nativem OPI lassen sich die für die entsprechende Verwendung farbangepasste Bilder einsetzen.

HELIOS HD Color stellt sicher, dass Farbgenauigkeit und -qualität in den Workflows von heute erhalten bleiben und den zukünftigen Ansprüchen der Archivierung genügen.