HELIOS File System Test
HELIOS File System Test ist ein professionelles Tool für Netzwerkadministratoren, Softwarehersteller und Drittanbieter von Softwarelösungen zum Testen der Fileserver-Kompatibilität. Mac-Anwender können so einfach prüfen, ob ihr Fileserver vollkommen mit Mac OS X-Clients kompatibel ist.

Interne Testergebnisse
Die folgenden Testergebnisse veranschaulichen, dass lediglich die Serverlösungen von Apple und HELIOS vollständig mit Mac OS X AFP-Clients kompatibel sind:
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* FullPress 14.02 bietet keine Unterstützung für folgende AFP-Funktionen: Automatische Wiederverbindung mit dem Server, Ruhezustand, Änderung des Kennworts, Symbolische Links auf dem Server
** Die Dateisuche auf dem AFP-Server nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und belastet den Server (keine Datenbank, das gesamte Volume wird durchsucht)
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Apple Mac OS X File Sharing (oder Server) |
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Xinet FullPress 12 UFS (inkl. Update für AFP-ID) |
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Apple Xsan |
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Xinet FullPress 14.02 |
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HELIOS EtherShare UB auf Apple Xsan |
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NFS-Server |
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HELIOS EtherShare UB (7 Plattformen) |
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Windows 2003 Server (über AFP) |
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HELIOS EtherShare 2.6 (wird nicht mehr unterstützt) |
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Windows 2003 Server (über SMB) |
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Auf iDisk 5/0.4 getestet |
Testdetails
In den Daten- / Ressourcenzweig einer Datei schreiben Daten werden in den Daten- bzw. Ressourcenzweig einer Datei geschrieben und ausgewertet. Schlägt dieser Test fehl, heißt das für den Anwender, dass eigene Icons und Voransichten als leere Icons angezeigt werden und in ein Dokument platzierte EPSF-Bilder als graue EPSF-Rahmen ohne Voransicht dargestellt werden. Metadaten wie IPTC, die im Ressourcenzweig einer Datei gespeichert werden, gehen verloren. Intakte Daten- und Ressourcenzweige sind für jedes Dateisystem unerlässlich.
Dateizugriffsrechte ändern Zugriffsrechte auf „keinen Zugriff“ setzen und prüfen. Schlägt dieser Test fehl, können Mac OS X-Benutzer ihre Datei- und Ordnerzugriffsrechte weder im Finder noch mithilfe des Befehls „chmod“ ändern. Für AFP 3.1 ist dies erforderlich und wird es nicht unterstützt, können die Zugriffsrechte clientseitig nicht geändert werden, so dass Anwender die Zugriffsrechte von Serverdateien direkt auf dem Server kontrollieren und ändern müssen.
Hinweis: Für die „ES UB“-Tests (3 + 4) wurden die „UNIX Permissions“ für das Volume aktiviert, damit Zugriffsrechte auf Dateiebene gesetzt werden können.
Type / Creator setzen Hier werden Type und Creator gesetzt und auf ihre Richtigkeit überprüft. Type und Creator werden für die korrekte Darstellung von Dateiicons sowie die automatische Zuweisung des passenden Anwendungsprogramms, mit dem die Datei geöffnet werden soll, benötigt. Beispielsweise wird bei einem Doppelklick auf eine PDF-Datei Acrobat geöffnet. Mac OS X kann das passende Programm hierbei sowohl über Type und Creator als auch über das Dateisuffix zuweisen. Arbeitet diese Funktion nicht korrekt, werden im Finder nur generische Icons gezeigt und der „Navigation Open Dialog“, z. B. Dokument öffnen / sichern, zeigt ihre Dateien nicht an.
Dateidatuminformationen (Erstellt, Geändert, Archiv) prüft die Dateidatuminformationen. Jede Datei hat mehrere Datumseinträge. So aktualisiert die Archivierungssoftware beispielsweise das Datum der letzten Datensicherung und Benutzer können das Erstellungsdatum des Dokuments sowie das Datum der letzten Änderung sehen. Es ist enorm wichtig, dass die unterschiedlichen Daten unterstützt werden, damit der Benutzer geänderte Dateien erkennen und einwandfreie Datensicherungen anlegen kann.
Datei kopieren überprüft den Befehl „Datei kopieren“ des AFP-Servers. Dieser Test wird auf lokalen Laufwerken nicht unterstützt. Werden Dateien und Ordner innerhalb eines Servervolumes kopiert, überträgt der Mac Finder diese Aufgabe dem Server, was bedeutet, dass kein Datentransfer zwischen Server und Mac-OS-Client erforderlich ist. Funktioniert dies nicht korrekt, kann der Anwender, je nach Anwendungsprogramm, Daten nur langsam oder überhaupt nicht kopieren.
Die Dateisuche (sollte schnell sein) sucht nach exakten, teilweisen oder nicht existierenden Dateinamen. Dieser Test sollte nur ein paar Sekunden dauern und mit allen Dateisystemen funktionieren. Anderenfalls kann die Option „Datei finden“ nicht verwendet werden, um Dateien in ihrem Dateisystem zu finden. Moderne Serverlösungen absolvieren diese Tests dank der Serverdesktop-gestützten Suche in nur wenigen Sekunden. Einige Serverlösungen benötigen sehr viel mehr Zeit zum Absolvieren dieses Tests, so braucht Windows 2003 mit 120.000 Dateien beispielsweise 7 Minuten.
Konsistenz von Datei- / Verzeichnis-ID Hierbei wird eine Datei oder ein Verzeichnis angelegt, wieder gelöscht, erneut angelegt und die IDs geprüft. Schlägt dieser Test fehl, besteht die Gefahr, dass Benutzer willkürlich die falschen Dateien und Ordner verwenden und löschen. Dies ist für jedes Dateisystem bzw. Serverlösung von entscheidender Bedeutung. Jede Mac OS X-Anwendung verwendet solche IDs als Referenz auf Dateien und Ordner. Wenn es hier also ein Problem gibt, sollten Benutzer dieses Volume nicht zur Datenspeicherung verwenden. Sonst kann es passieren, dass Sie einen Ordner, der nur wenige Dateien enthält, löschen aber der Server löscht stattdessen einen komplett anderen Ordner mit einigen tausend Dateien. Beachten Sie bitte, dass Mac OS X 10.3 Ihnen nicht mitteilt, wie viele Dateien Sie löschen können.
Unicode Dateinamen Es werden spezielle Zeichen für Dateinamen verwendet (internationale Zeichen und Symbole). Mac OS 9 unterstützt in Dateinamen weniger als 240 verschiedene Zeichen (inkl. Symbolen). Dagegen unterstützen Mac OS X und Windows 16-bit Unicode Zeichensätze. die immerhin 65536 verschieden Zeichen enthalten. Wird Unicode von ihrem Dateisystem nicht unterstützt, schlägt das Sichern und Kopieren von Dateien in diesem Volume häufig fehl. Für Mac OS X-Clients sind Unicode Dateinamen erforderlich.
Lange Dateinamen (>31 Zeichen) werden für Mac OS X-Anwendungsprogramme benötigt. Beim Sichern von Dateinamen hindern die Programme den Benutzer nicht daran, Namen mit mehr als 31 Zeichen zu verwenden. Dies würde bei Servervolumes zu Fehlern führen. Einige Anwendungen, wie z. B. Apple Keynote, können keine Dokumente in Volumes sichern, die Dateinamen von mehr als 31 Zeichen nicht zulassen.
Bestehende Datei speichern (Datei austauschen) prüft den Befehl „exchange file“. Dieser wird benötigt, wenn neuere Versionen einer Datei gesichert werden sollen während die original ID erhalten bleibt. Das Mac OS X-„Exchange“ ist der einzig sichere Weg für Anwendungen neuere Versionen von Dokumenten abzuspeichern. Wird diese Funktionalität nicht unterstützt, kann es dazu kommen, dass ein neu gesichertes Dokument die alten Daten enthält oder dass Aliase, die auf Ihre Dokumente zeigen, nach dem Sichern einer neueren Version nicht mehr funktionieren. Oder einige Programme, die Dateien in dieses Dateisystem sichern, arbeiten nicht mehr. Es ist erforderlich, dass das von Mac OS X verwendete Dateisystem diese Funktionalität unterstützt.
Unterstützung für große Dateien (Testdatei 4.1 GB) In diesem Prüfmodus wird eine große Datei erzeugt und überprüft. Auf HFS-Volumes kann dies sehr lange Zeit in Anspruch nehmen. Computerdateien können heutzutage leicht über 4 GB groß werden. So enthält eine DVD zwischen 4.7 und 9 GB an Daten. iMovie nimmt 216 MB Videodaten pro Minute auf und eine professionelle Software zur Videobearbeitung erzeugt ein Mehrfaches an Daten pro Minute. Auch Druckaufträge können größer als 4 GB sein. Es empfiehlt sich, dass Dateisysteme mit Daten, die größer als 4 GB sind, umgehen können.
Bekannte Probleme
Der Test mit großen Dateien könnte den AFP-Server dazu veranlassen, für Volumes im HFS-Dateisystem einen „Timeout“ auszugeben, da HFS keine „sparse“-Dateisysteme unterstützt und die gesamten 4.1 GB an Daten während der Überprüfung auf die Festplatte geschrieben werden. Bei der Verwendung von UFS-Dateisystemen gibt die obige Tabelle über die Unterstützung großer Dateien Auskunft.
HELIOS File System Test wurde zur Nutzung unter Mac OS X entwickelt, lässt sich aber auch mit Mac OS 9-Clients nutzen. Beachten Sie bitte, dass Mac OS 9 AFP 3.1 nicht unterstützt und die folgenden Tests daher fehlschlagen würden, sollten sie unter Mac OS 9 durchgeführt werden:
- Dateizugriffsrechte ändern
- Unicode Dateinamen
- Lange Dateinamen (>31 Zeichen)
- Unterstützung für große Dateien (Testdatei 4.1 GB)
Download
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Markieren Sie nach der Anmeldung die herunterzuladenen Objekte und wählen Sie aus dem Menü „Transfer“ den Eintrag „Download“.
Für Mac OS 9 verwenden Sie bitte StuffIt Expander zum Entpacken des heruntergeladenen Archivs.
Siehe auch HELIOS LanTest »
Siehe auch HELIOS Xtar »
HELIOS File System Test ist ein eingetragenes Warenzeichen der HELIOS Software GmbH in Garbsen (Deutschland).







